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Bewerbung per E-Mail: Betreff, Text und Anhänge richtig gestalten

Die meisten kleinen und mittleren Betriebe wollen Bewerbungen per E-Mail. Mit dem richtigen Betreff, einem kurzen Text und sauberen Anhängen landest du nicht im Spam – sondern im Gespräch.

JJobmir-RedaktionAktualisiert am 2 Min. Lesezeit

In Stellenanzeigen der Bundesagentur für Arbeit steht häufig nur eine E-Mail-Adresse. Gerade Handwerksbetriebe, Pflegeeinrichtungen, Restaurants und Logistikfirmen haben kein Bewerbungsportal. Die E-Mail ist dann deine Bewerbung – und der erste Eindruck.

Die richtige E-Mail-Adresse

Nutze eine seriöse Adresse mit deinem Namen, zum Beispiel vorname.nachname@gmail.com. Adressen wie „partyking99@…“ wirken unprofessionell. Schicke die Bewerbung nicht von der Adresse deines aktuellen Arbeitgebers.

Der Betreff

Der Betreff entscheidet, ob deine Mail richtig zugeordnet wird. Nenne die Stelle und, falls vorhanden, die Referenznummer:

  • „Bewerbung als Pflegefachkraft (m/w/d) – Ref. 12345“
  • „Bewerbung als Koch in Vollzeit – Ihre Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“
  • „Initiativbewerbung als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik“

Der E-Mail-Text

Es gibt zwei Möglichkeiten: Du schreibst das Anschreiben direkt in die E-Mail, oder du schreibst ein paar kurze Zeilen und hängst das Anschreiben als PDF an. Bei kleinen Betrieben ist die erste Variante oft besser – das Anschreiben wird sofort gelesen, ohne einen Anhang zu öffnen.

Mustertext

Betreff: Bewerbung als Servicekraft (m/w/d) – Ihre Anzeige vom 12. September

Sehr geehrte Frau Becker,

Ihre Anzeige für eine Servicekraft in Vollzeit hat mich sofort angesprochen. Seit drei Jahren arbeite ich im Restaurantservice und betreue an vollen Abenden bis zu zwölf Tische. Neben Deutsch spreche ich fließend Englisch und Türkisch.

Abend- und Wochenenddienste sind für mich kein Problem, und ich kann ab dem 1. November beginnen. Meinen Lebenslauf finden Sie im Anhang.

Über eine Einladung zu einem Probearbeiten freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
Julia Fischer
Tel. 0152 55566677

Die Anhänge

  • Nur PDF, keine Word-Dateien oder Fotos vom Handy.
  • Möglichst eine Datei oder wenige Dateien mit klaren Namen: „Lebenslauf_Julia_Fischer.pdf“.
  • Gesamtgröße unter 5 MB, damit die Mail nicht abgelehnt wird.
  • Zeugnisse und Zertifikate nur, wenn sie verlangt werden oder wirklich wichtig sind (z. B. Staplerschein, Führerschein).

Die häufigsten Fehler

  • Massenmail an viele Firmen gleichzeitig, womöglich mit allen Empfängern sichtbar im „An“-Feld. Jede Bewerbung ist eine eigene Mail.
  • Leere E-Mail mit nur einem Anhang.
  • Falscher Firmenname aus der vorherigen Bewerbung.
  • Zu viele Bewerbungen in kurzer Zeit aus demselben Postfach – das kann dazu führen, dass deine Mails als Spam eingestuft werden.

Nach dem Versand

Die meisten Arbeitgeber antworten innerhalb von ein bis drei Wochen. Hast du nach zwei Wochen nichts gehört, kannst du freundlich nachfragen – per E-Mail als Antwort auf deine Bewerbung oder telefonisch.

Wie du das Anschreiben selbst aufbaust, zeigt Anschreiben schreiben.

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Häufige Fragen

Soll das Anschreiben in die E-Mail oder als PDF in den Anhang?+

Beides ist üblich. Bei kleinen Betrieben ist das Anschreiben direkt im E-Mail-Text oft besser, weil es sofort gelesen wird. Den Lebenslauf hängst du immer als PDF an.

Wie groß dürfen die Anhänge sein?+

Bleib insgesamt unter 5 MB. Größere Anhänge werden von manchen Mailservern abgelehnt oder landen im Spam.

Wann ist die beste Zeit, eine Bewerbung zu senden?+

Werktags morgens oder am frühen Vormittag. Wichtiger als die Uhrzeit ist aber, schnell nach Erscheinen der Anzeige zu reagieren.

Anschreiben nicht selbst tippen?

Jobmir findet passende Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit und schreibt für jede Firma ein eigenes Anschreiben. Du prüfst und gibst frei – die Bewerbung geht in deinem Namen raus, Antworten kommen direkt zu dir.

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